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	<title>Hunde Gesundheit &#8211; HuPäd</title>
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	<title>Hunde Gesundheit &#8211; HuPäd</title>
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	<item>
		<title>Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit?</title>
		<link>http://hundepaedagogisches-zentrum.de/futtermittelallergie-oder-futtermittelunvertraeglichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Arndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2023 13:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gesunde Hundeernährung sollte harmonisch und ausgewogen sein. Eine ausgewogene Ernährung ist zum Beispiel lebenswichtig für unsere Hunde, damit sie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Eine gesunde Hundeernährung sollte harmonisch und ausgewogen sein. Eine ausgewogene Ernährung ist zum Beispiel lebenswichtig für unsere Hunde, damit sie gesund und vital bleiben. Dennoch kann es vorkommen das ein Tier Symptome einer Allergie oder Unverträglichkeit zeigt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><b>Futtermittelallergie</b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Eine Futtermittelallergie ist eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Substanzen, die der Tierarzt geradezu detektivisch aufspüren muss. Die Allergie ist eine chronisch verlaufende Erkrankung mit vermuteter oder nachgewiesener genetischer Krankheitsanfälligkeit, die in der Regel durch unschädliche Substanzen in der Umgebung des Patienten ausgelöst wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Bei den Stoffen, die eine Allergie auslösen können, handelt es sich um pflanzliche, tierische und chemische Substanzen. Typisch für eine Allergie ist, dass sie erst bei wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser auftritt. Grund dafür ist, dass das Immunsystem in dem Allergen einen vermeintlichen „Feind“ erkennt, sich an ihn erinnert, um dann bei erneutem Kontakt entsprechend stark auf ihn reagiert. Die Folge ist eine Überempfindlichkeit – die Allergie.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Prinzipiell können Hunde auf fast alles allergisch reagieren. Häufige Allergieauslöser sind Milben, Pollen, Flohspeichel, Schimmelpilze, Hautschuppen und Futtermittel. Auch Insekten (z. B. Stechmücken oder Wespen) oder Kontaktallergene (z. B. Shampoo) können allergische Reaktionen auslösen. Beim betroffenen Tier treten vor allem Juckreiz und Hautveränderungen auf. Auch Störungen des Magen-Darm-Traktes können auf Allergien beruhen.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b>Symptomen einer Allergie: </b></span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">• Kratzen, Benagen und Belecken des Körpers und der Pfoten,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">• gerötete und entzündete Hautpartien,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">• chronische oder wiederkehrende Ohr- und Augenentzündungen,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">• Atembeschwerden und Durchfall.</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die Vielseitigkeit der Symptome macht die Diagnose schwierig.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Auslöser der Futtermittelallergie sind vielschichtig, sie haben in der Regel einen pflanzlichen oder tierischen Ursprung. In der Regel treten die allergischen Reaktionen durch Proteine und ihre Abbauprodukte auf.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b><br />
Zu den hauptauslösenden Allergenen bei einer Futtermittelallergie gehören:</b></span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Rindfleisch</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Milchprodukte,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Soja,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Lamm,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Getreide,</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Fisch</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Reis</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Banane.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Charakteristisch für eine Futtermittelallergie sind starker Juckreiz mit Hautentzündungen, dazu kommen Beeinträchtigungen des Magen-Darm-Traktes. Die Folge sind verminderter Appetit und Durchfälle, häufiger Kotabsatz, Blähungen und Erbrechen bis hin zum Gewichtsverlust. Auch Reizbarkeit oder Hyperaktivität sind mögliche Symptome. Hier sollte man auch die Werte der Bauchspeicheldrüse – fachsprachlich auch die Pankreas durch den Tierarzt überprüfen lassen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Eine Futtermittelallergie stellt sich als sehr komplexe Erkrankung dar. Eine Heilung im eigentlichen Sinn ist in der Regel nicht möglich, man kann nur versuchen, die Beschwerden gut in den Griff zu bekommen und das Krankheitsbild zu kontrollieren.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die einfachste Behandlung der Allergie besteht theoretisch darin, die allergieauslösende Substanz zu finden und zu vermeiden. Dies ist aber leider nur in den wenigsten Fällen möglich.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die Futtermittelallergie lässt sich nur durch einem Ausschlussverfahren behandeln. Hierbei erhält das Tier nur jeweils eine Protein- und Kohlenhydratquelle, die nie zuvor gefüttert wurde. Dieser Vorgang dauert über acht Wochen. Das bedeutet: Ist im Rahmen der Diät eine Besserung festzustellen, kann im Anschluss das alte Futter noch einmal gefüttert werden. Enthält dieses für das Tier den allergieauslösende Stoffe, werden die Symptome innerhalb weniger Tage wieder auftreten. Nachfolgend kann man durch Hinzufüttern einzelner Komponenten versuchen herauszufinden, welche Eiweiße oder Kohlenhydrate das Tier verträgt oder nicht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><b>Futtermittelunverträglichkeit</b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Eine Futtermittelunverträglichkeit ist eine Überempfindlichkeitsreaktion, die nicht durch das Immunsystem hervorgerufen wird. Sie ist der dritthäufigste Auslöser für Unwohlsein bei unseren Hunden. Die Ursachen sind verschieden: z.B. ein Mangel an Enzymen, welcher eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen kann. In diesem Fall ist der Organismus einfach nicht fähig, gewisse Bestandteile der Nahrung zu verdauen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b>Die Ausschluss-Diät</b><b></b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Wichtig ist es, beim Tierarzt genau abklären zu lassen, ob nicht auch andere Faktoren, wie z.B. ein Zinkmangel, die Ursache sein können. Wenn diese ausgeschlossen werden können, wird der Tierarzt zu einer Ausschluss-Diät raten.</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">In dieser Zeit darf kein Leckerchen/ bzw. nichts „Fremdes“ gefüttert werden.</span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Diese Art der Diät ist zwar aufwendig, aber es lohnt sich – denn man kann mit dieser Methode ziemlich genau feststellen, auf welche Bestandteile der Nahrung das Tier reagiert.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Wie zuvor erwähnt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Allergie sehr gering. Meistens handelt es sich um eine Unverträglichkeit. Die Art der Unverträglichkeit kann mit Ausschluss Diät herausgefunden werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b>Proteinquelle:</b></span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Zunächst sollten Sie eine Unverträglichkeit gegen eine Proteinquelle wie z.B. Lamm oder Rind ausschließen. Wenn ihr Hund eine Proteinquelle nicht verträgt, sollte dieser auf diese Proteinquelle verzichten. Da Sie bereits die Lösung haben, ist das Testverfahren für ihren Hund beendet. Er kann auf die Nahrung seiner Wahl, ohne diese Proteinquelle zurückgreifen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b>Gluten:</b></span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Falls ihr Hund alle Proteinquellen vertragen hat, sollten Sie testen ob ihr Hund glutenfreie Nahrung verträgt. Gluten ist ein Protein, dass nicht nur in Weizen enthalten ist, sondern auch in Roggen oder Gerste. Glutenfrei bedeutet somit nicht, dass die Nahrung getreidefrei ist. Wenn der Hund diese Nahrung verträgt, hat er wahrscheinlich keine Glutenunverträglichkeit. Diese Nahrung können Sie nun problemlos weiter füttern.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><b>Getreide:</b></span><br />
<span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Falls ihr Hund leider weiterhin reagiert hat, ist die Wahrscheinlichkeit einer Getreideunverträglichkeit groß. Aus diesem Grund sollte getestet werden, ob der Hund auf Getreide reagiert. Es gibt viele Sorten von Getreide wie zum Beispiel Weizen, Dinkel, Mais, Reis, Hirse, Hafer oder Roggen. Wenn ihr Hund die getreidefreie Nahrung vertragen hat, sollten Sie ihm diese weiterhin geben. Das Testverfahren ist nun beendet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt;">Literatur:</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><span class="author notFaded" data-width="">RAINER SCHMIDT <span class="contribution"><span class="a-color-secondary">, </span></span></span><span class="author notFaded" data-width="">SUSANNE  SCHNITZER </span>: 2017. <span id="productTitle" class="a-size-extra-large">Allergie und Mikrobiota, Karl F. Haug Verlag </span>:<br />
</span>VOLKER SCHMIDEL: <span id="productTitle" class="a-size-extra-large" style="font-size: 12pt;">2019.</span> <span id="productTitle" class="a-size-extra-large" style="font-size: 12pt;">Nährstofftherapie: Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie. Thieme Verlag<br />
</span><i>Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) 2018: </i>Was ist eine Allergie?</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Fotos: pixabay.com</span></p>
&nbsp;
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			</item>
		<item>
		<title>Hundeentwicklung durch Zuchtauslese</title>
		<link>http://hundepaedagogisches-zentrum.de/hundeentwicklung-durch-zuchtauslese/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Arndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2023 18:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Heutzutage werden Hunde züchterisch manipuliert, um einen speziellen Charakter hervorzuheben. Auch das Aussehen eines Hundes kann durch den Menschen stark...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heutzutage werden Hunde züchterisch manipuliert, um einen speziellen Charakter hervorzuheben. Auch das Aussehen eines Hundes kann durch den Menschen stark beeinflusst und bestimmt werden: Die genetische Variabilität und die Manipulation durch den Menschen machen es möglich, Hunde mit vielfältigem Aussehen zu züchten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Hunde entwickelten sich gewissermaßen zu einem sozialen Hybriden. In einem gewissen Sinne kann der Mensch heutzutage fast jeden Aspekt eines Hundelebens kontrollieren. Wir bestimmen, wie Hunde in unserer neuzeitigen Welt funktionieren sollen, welche Rolle sie spielen und welche präzisen Aufgaben sie zu erfüllen haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Wolf dürfte sicherlich zuerst den Menschen ausgesucht haben, um in einer Art von Symbiose mit dem Menschen zu leben. Aus dieser Beziehung Mensch/Wolf entstand der heutige Haushund. Wir Menschen haben ihn jedoch genetisch so verändert, dass er in unsere Umwelt und in unsere Lebensart integrierbar wurde. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit dieses Caniden machte unser heutiges Zusammenleben mit dem Hund erst möglich.</p>
<p>Fest steht, dass die Hunde gelernt haben, ihre biologischen Grundbedürfnisse (Reproduktion, Erschließung von Nahrungsressourcen, Gefahrenvermeidung) bestens abzudecken. Er vermittelt dem Sozialpartner Mensch sogar noch das Gefühl von Sicherheit.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-6769 size-medium" src="http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-300x200.jpg 300w, http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-1024x683.jpg 1024w, http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-768x512.jpg 768w, http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-1536x1024.jpg 1536w, http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-2048x1365.jpg 2048w, http://hundepaedagogisches-zentrum.de/wp-content/uploads/2023/02/pug-2660486-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Heute werden die Zuchtmanipulationsmöglichkeiten sehr stark übertrieben. Wir stellen regelmäßig Hunde aus und lassen sie in Wettbewerben gegeneinander antreten. In einem nicht endenden Prozess überzüchten wir sie für reine Schauergebnisse.</p>
<p>Wie der Wolf, so ist auch der heutige Haushund fähig, durch genaue Beobachtung seiner Umwelt zu lernen, also auch verhaltensangepaßte Konsequenzen zu ziehen. In dem Zusammenleben mit dem Menschen spielt somit auch die non-verbale Kommunikation eine ganz entscheidende Rolle. Unverständlich ist, dass der Mensch durch übertriebene Zuchtmanipulation ein stark übertriebenes „Kindchenschema”. der hundlichen Ausdrucksformen negativ beeinflußt und reduziert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nicht nur im Kommunikationsbereich, sondern auch in Bezug auf rassespezifische Krankheiten, basierend auf genetischer Isolation, kann manche Hundeform auf Dauer nicht erhalten bleiben. Missverständnisse in der Kommunikation und die falsche Einschätzung manch angeborener Verhaltensmuster, machen das zusammenleben Mensch/Hund nicht gerade einfach ( Zum Beispiel falschverstandene Privilegien). Jeder Hund, gleich welcher Rasse, soll in in den jeweiligen Hausstand integrierbar sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Gebrauch von Hunden für einen bestimmten Arbeitszweck (Blinden-, Service-, Rettungshund) wird leider oft nur mit konkreten Rassen verknüpft, als ob allen Vertretern einer Rasse exakt das gleiche „Verhalten“ innewohne. Arbeitshunde waren zunächst stets Mischlingsformen. Erst wurde das Arbeitsziel vom Menschen definiert, dann diverse Hundetypen, die diesem Ziel am nächsten kamen, vermischt und schließlich innerhalb einer ganz bestimmten Umweltbedingung trainiert. Am Ende stand erst die Selektion: Die besten Arbeitshunde wurden verpaart und der Kreislauf begann erneut. Auch wenn viele Rassen verhaltenstypische Merkmale aufzeigen, sind sie doch stets ein Resultat angeborener Fähigkeiten, die unter speziellen Umweltbedingungen geformt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Leider wird im Privaten Hundebereich, als auch zeitweise im Diensthundebereich ein hohes Maß an Aggressivität (soziale Unverträglichkeit) und hypersexuelles Verhalten akzeptiert. Umwelt- und sozialfreundliches Verhalten sollte normalerweise wichtiger sein, als gleiche Farbschläge oder andere nebensächliche Merkmale, die exklusives Aussehen bevorzugen und selektiv fördern.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein gewisser Egoismus mancher Menschen und ihre Neigung zur Selbstdarstellung führt nicht selten beim Hund zu Überforderung und dadurch zu unbefriedigenden Arbeitsleistungen. Für den Haushund muss das selektive Ziel der Förderung umwelt- und sozialfreundlichen Verhaltens im Vordergrund stehen und definiert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Silvesterfeuerwerk,  Angst Auslöser bei Hunden</title>
		<link>http://hundepaedagogisches-zentrum.de/silvesterfeuerwerk-angst-ausloeser-bei-hunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Arndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2022 11:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre wieder kommt der Silvester Streß für viele Hunde. Sie können Tage vorher schon unruhig werden und zeigen Verhaltensauffälligkeiten....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Alle Jahre wieder kommt der Silvester Streß für viele Hunde. Sie können Tage vorher schon unruhig werden und zeigen Verhaltensauffälligkeiten. Was kann ich als Hundehalter tun wenn mein Hund panische Angst vor dem Silvesterkrach (Böller und Raketen) hat. Diese laute Knallerei setzt Hunde und andere Tiere unnötig unter Stress aus. Hunde nehmen Böller und den damit verbundenen lauter Knall intensiv wahr, Sie haben ein empfindlicheres Gehör.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Natürlich gibt es auch Hunde, die mit Lärm kein Problem haben. Selbst laute Geräusche machen ihnen nichts aus. Einige erschrecken sich und andere reagieren regelrecht panisch. Warum das so ist, kann nicht genau erklärt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><b>Was können wir tun?</b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Statt mit Psychopharmaka das Tier ruhig zu stellen können homöopathische Beruhigungsmittel unter Umständen Abhilfe schaffen. Leider neigen manche Tierärzte dazu, ängstlichen Hunden sofort Psychopharmaka, und starke Beruhigungsmittel zu verabreichen. Nicht jeder Hund reagiert darauf positiv und nicht selten verstärkt die Gabe solcher Medikamente die Situation langfristig. Verzichten Sie unbedingt auf den Tipp dem Hund Eierlikör zu verabreichen. Dieser Tip wird immer wieder gegeben, „dass ein klein wenig Alkohol“ den Hund beruhigen soll. Alkohol ist Gift für Ihren Hund und schadet in jedem Fall auch in kleinsten Mengen. Man kann auch mit anderen Methoden dem Tier helfen diese Zeit gut zu überstehen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><b>Wie bereite ich meinen Hund auf den Jahreswechsel vor?</b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">1) Lassen Sie die Rollos herunter und ziehen Sie die Gardinen vor so können Sie Abhilfe schaffen. Da die bunten Blitze und der damit verbundenen Krach den Hund verunsichern kann und damit auch panische Angst ausgelöst wird. Die optischen Schlüsselreize werden dadurch gemildert.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">2) Sorgen Sie für eine vertraute Umgebung wie Hintergrundgeräusche ( Musik, Fernsehen und Licht).Lassen Sie Fernseher oder Radio als Geräuschkulisse im Hintergrund laufen. So fokussiert sich Ihr Hund nicht nur auf die Außengeräusche.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">3) Kuscheln sie mit Ihrem Hund in dem Sie ihn in eine Decke einwickeln. Viele Hunde reagieren positiv darauf, wenn man sie in eine Decke einwickelt. Vor allem ist es Wichtig, dass Sie als Hundehalter so ruhig wie möglich bleiben. Je gelassener sie in dieser Zeit sind, desto ruhiger wird sich Ihr Hund verhalten. (Spannungsübertragung). Wenn Sie merken, dass Ihr Tier ängstlich reagiert, nehmen Sie sich viel Zeit und ermöglichen Sie ihm Körperkontakt, sobald er das wünscht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">4) Gehen Sie am Silvestertag besser am frühen Morgen eine große und ausgiebige Runde spazieren. Zu dieser Tageszeit ist es in der Regel noch ruhig. Leinen Sie ihren Hund an diesem Tag niemals ab.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Gegen Nachmittag oder abends bleiben Sie in der Nähe des Hauses. So fühlt sich Ihr Hund sicher, weil er seine gewohnte Umgebung rasch erreichen kann. Auch ein gut ausgebildeter Hund, der noch nie ein Problem zu Silvester hatte, kann sich derart erschrecken, dass er das Weite sucht. Lieber auf Nummer Sicher gehen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><b>Bachblüten und Homöopathie</b></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Mit Bachblüten wurden bei Hunden sehr gute Erfahrungen gemacht. Die sogenannten Notfalltropfen (Rescue Tropfen)<b> </b>sollten in der Hundeapotheke ohnehin nicht fehlen. Sie sind ideal bei Panik, Stress, Schock oder Verletzungen. Heute sind die Rescue Bachblüten in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Apotheken führen sogar eigene Rescue Hundedrops. Homöopathische Beruhigungsmittel helfen vielen Hunden während dieser Zeit. Auch hier muss und sollte die Mischung individuell auf den Hund zugeschnitten werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an einem erfahrenem Tierarzt Homöopathen oder Tierheilpraktiker.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">In der Regel werden an Homöopathische Beruhigungsmittel für die Silvesterzeit diese Präparate unter anderem verabreicht:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Rescue Remedy Tropfen</span></li>
<li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">DAP, Dog Appeasing Pheromone</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">D.A.P. bedeutet Dog Appeasing Pheromone. Dabei handelt es sich um den Duftstoff Apasin, die von der Hündin während des Säugens abgesondert wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Dieses D.A.P. ist in Form von Tabletten, Halsbändern, Sprays oder Steckern erhältlich.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Diese Pheromone haben eine beruhigende Wirkung auf Hunde. Am besten testen Sie diese Pheromone zunächst. Und verwenden Sie erst die Pheromone, wenn Ihr Hund sie augenscheinlich als angenehm empfindet. Wenden Sie sich in jedem Fall an einen erfahrenen Tierarzt Homöopathen oder Tierheilpraktiker wenn Ihr Hund Angst in der Silvesterzeit hat.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Flohbefall</title>
		<link>http://hundepaedagogisches-zentrum.de/flohbefall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Arndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 08:53:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://hundepaedagogisches-zentrum.de/?p=1584</guid>

					<description><![CDATA[Der Befall mit Flöhen kommt bei Hunden regelmäßig vor und hat nichts mit mangelnder Hygiene oder Fellpflege zu tun. Ihr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Befall mit Flöhen kommt bei Hunden regelmäßig vor und hat nichts mit mangelnder Hygiene oder Fellpflege zu tun. Ihr Hund trifft sich (z.B. im Zuge seiner Ausbildung) mit vielen anderen Hunden und tauschen dabei natürlich auch ihre ungebetenen Gäste aus.</p>
<p>Wenige Minuten nach dem Sprung auf den Hund trinken Flöhe Blut. Die Eiablage von bis zu 50 Floheiern erfolgt dann nach 24 – 36 Stunden. Die abgelegten Floheier fallen aus dem Fell in die Umgebung. Dort schlüpfen aus den Floheiern Larven, die sich in der Umgebung weiterentwickeln und sich schließlich in einen Kokon einspinnen. Aus diesen Puppen schlüpfen letztendlich die erwachsenen Flöhe, um sich baldmöglichst wieder auf die Suche nach einer Blutmahlzeit zu machen. Die Dauer der Flohentwicklung ist sehr variabel und kann zwischen 21 und 170 Tagen betragen. Die erwachsenen Flöhe auf dem Hund stellen mit etwa 5 % der gesamten Flohbevölkerung nur die Spitze des Eisberges dar.</p>
<p>Die restlichen 95 % verbergen sich als Floheier, Flohlarven und Puppen in der Umgebung – in der Hundedecke, im Rasen, im Teppichboden, im Auto &#8230;. .</p>
<p>Erfolgreiche Flohbekämpfung bedeutet also nicht nur die Beseitigung der erwachsenen Flöhe auf dem Tier, sondern insbesondere auch die Behandlung der Umgebung.</p>
<p>Zur Flohbekämpfung haben sich wegen ihrer einfachen Anwendbarkeit Spot-on-Präparate in den letzten Jahren durchgesetzt. Diese bekämpften allerdings lediglich die erwachsenen Flöhe auf dem Tier. Mittlerweile ist es möglich durch Einsatz eines neuentwickelten Spot-on-Präparates das sich im Blut des Tieres verteilt neben den Flöhen über deren Ausscheidungsprodukte (Flohkot) auch die Umgebungsstadien (Eier, Larven) zu behandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Parasitäre Erkrankungen bei Hunden</title>
		<link>http://hundepaedagogisches-zentrum.de/parasitaere-erkrankungen-bei-hunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Arndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 16:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.hundepaedagogisches-zentrum.de/?p=198</guid>

					<description><![CDATA[Parasiten sind Lebewesen, die sich auf Kosten unserer Hunde sich ernähren. Sie haben sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte vielfältige Lebensräume ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif;">Parasiten sind Lebewesen, die sich auf Kosten unserer Hunde sich ernähren. Sie haben sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte vielfältige Lebensräume<span class="Apple-converted-space">  </span>auf und im Hund erobert. Leben sie auf der Körperoberfläche, werden sie als <b>Ektoparasiten </b>bezeichnet. Finden wir sie im Körperinneren nennen wir sie <b>Endoparasiten</b>.</span></p>
<p><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif;">Grundsätzlich strebt ein Parasit nie an, das Tier von dem er lebt zu töten. Bei Tieren mit gesundem Abwehrsystem wird sich, vergleichbar einer Balkenwaage, ein Gleichgewicht zwischen Wirt und Parasit einstellen. Erst wenn schädigende Einflüsse die Abwehrkraft des Tieres schwächen, kommt es zum massiven Auftreten von Parasiten. Besonders gefährdet sind hierbei Jungtiere, „Senioren“ und Tiere unter starker physischer und/ oder psychischer Belastung – wie beispielsweise Hunde mit denen viel gearbeitet wird. Dann kann es allerdings zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden und starkem Leistungsabfall bei Ihrem Hund kommen.</span></p>
<p><span style="font-family: helvetica, arial, sans-serif;">Enger Kontakt zwischen Mensch und Tier ist bei der Arbeit mit Hunden selbstverständlich und unabdingbar. Neben dem „Glücksgefühl“ so eng mit dem Hund zusammen zu arbeiten, birgt dieser Kontakt auch Gefahren für Sie als Hundeführer mit. Einige der beim Hund vorkommenden Parasiten sind auch auf den Menschen übertragbar und lösen mitunter schwere Krankheitserscheinungen aus. Die vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten bezeichnen wir als <b>Zoonosen</b>. Dazu zählen beispielsweise der Befall mit Hundespulwurmlarven aber auch Hautallergien durch Milben- oder Flohbefall.</span></p>
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