Ein Sturmtief nach dem anderen fegte durch das Land

Am neunten März hatten wir die zweite Schulstunde in diesem Jahr und das Wetter präsentierte sich als Aprilwetter. Ein Sturmtief nach dem anderen fegte durch das Land. Rocky ist das egal, er kennt kein Wetter, es sei denn, es hagelt. Das kann er nicht ab. Für Schule hatte er an diesem Tag absolut keinen Bock, was er deutlich zum Ausdruck brachte.

Selbst Luke Skywalker in „das Universum schlägt in Oberdorst zurück „– alias Jürgen – noch Anna mit ihrer Sturmmütze konnten Rocky aus der Reserve locken. Es ging ihm irgendwie alles an seinem Vizsladorhintern vorbei. Er hätte lieber etwas Spannenderes gemacht. Solche Übungen sind aber sehr wichtig und die Hunde sollten sie aus dem FF befolgen. Schließlich möchten wir mit ihm zwei Wochen nach Rügen fahren und da wir uns selbst verpflegen müssen, kann Rocky es sich nicht leisten, keine Lust zu haben. Rügen ist sehr hundefreundlich und die vielen Gastrotomien auch. So sollte er sich von seiner besten Seite zeigen. Wie das Ganze letztlich aussehen wird, wird man dann in dem Buch Rocky und das Meer nachlesen können. Den Titel habe ich schon mal. Nach der Stunde, er hatte sich ja als Faulpelz erwiesen, lief ich direkt noch eine Hunderunde und siehe da, er lief und lief und lief. Immer wieder musste ich ihn zurückpfeifen und er hörte erstaunlich gut. Deutlich zeigte Rocky, was Spaß im Leben ist und er erinnerte mich an früher, an meine Schulzeit. Ich war auch lieber im Wald als in der Schule, aber ich weiß, ohne Schule geht es nicht, sonst würde ich heute am Ende meines Berufslebens nicht da stehen, wo ich mich befinde. Rocky wird es irgendwann auch wissen. Nur ein guter Hund wird zu einem guten Hund, wenn er lernt. 

 

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