Hornissen

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Hornissen sind die größte Wespenart Europas. Sie lassen sich von den „herkömmlichen“ Wespen wie die Deutsche Wespe oder die Gemeine Wespe, schon durch ihre Größe unterscheiden. Arbeiterinnen sind ca. 2,8 cm groß und begegnet man einer Königin, sind das stattliche 3,5 cm. Das sieben Stiche einer Hornisse ein Pferd tötet, oder drei Stiche ein Mensch, gehört in das Reich der Märchen. Diese Insekten sind recht friedliebend und greifen nicht an. Stechen

 

Foto: WalterBieck

 

Nach unten sind die Nester stets geöffnet, damit Abfälle herausfallen können. Immerhin vertilgt ein Volk täglich bis zu 1,5 kg Insekten. Die Arbeiterinnen haben ein recht kurzes Leben. Nach vier bis fünf Wochen sterben sie, während die Königin immer weiter Eier produziert und so immer weiter Arbeiterinnen heranwachsen. Zum Herbst hin geht das Volk zugrunde und nur die geschlechtsreifen Hornissen überleben den Winter in Mauerspalten oder Holzstapeln. Im Frühjahr gründen sie neue Völker.

Sitzt man im Sommer draußen, ist es stets die Gemeine Wespe, von der man bedrängt wird, nie eine Hornisse. Schaut doch mal eine Hornisse vorbei, möchte sie mit Sicherheit nichts von dem Kuchen abhaben. Den mag sie nicht. Sie scheint aber zu wissen, dass da wo es Kuchen gibt, auch Wespen sind und die stehen auf dem Speiseplan der Hornissen. 

Hornissen gelten nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt. Sie zu töten oder Nester zu beseitigen kann eine Geldstrafe bis zu   50.000 € nach sich ziehen.

 

Titelbild:  pixabay.com

 

 

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