Parasitäre Erkrankungen bei Hunden

Parasiten sind Lebewesen, die sich auf Kosten unserer Hunde sich ernähren. Sie haben sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte vielfältige Lebensräume  auf und im Hund erobert. Leben sie auf der Körperoberfläche, werden sie als Ektoparasiten bezeichnet. Finden wir sie im Körperinneren nennen wir sie Endoparasiten.

Grundsätzlich strebt ein Parasit nie an, das Tier von dem er lebt zu töten. Bei Tieren mit gesundem Abwehrsystem wird sich, vergleichbar einer Balkenwaage, ein Gleichgewicht zwischen Wirt und Parasit einstellen. Erst wenn schädigende Einflüsse die Abwehrkraft des Tieres schwächen, kommt es zum massiven Auftreten von Parasiten. Besonders gefährdet sind hierbei Jungtiere, „Senioren“ und Tiere unter starker physischer und/ oder psychischer Belastung – wie beispielsweise Hunde mit denen viel gearbeitet wird. Dann kann es allerdings zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden und starkem Leistungsabfall bei Ihrem Hund kommen.

Enger Kontakt zwischen Mensch und Tier ist bei der Arbeit mit Hunden selbstverständlich und unabdingbar. Neben dem „Glücksgefühl“ so eng mit dem Hund zusammen zu arbeiten, birgt dieser Kontakt auch Gefahren für Sie als Hundeführer mit. Einige der beim Hund vorkommenden Parasiten sind auch auf den Menschen übertragbar und lösen mitunter schwere Krankheitserscheinungen aus. Die vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten bezeichnen wir als Zoonosen. Dazu zählen beispielsweise der Befall mit Hundespulwurmlarven aber auch Hautallergien durch Milben- oder Flohbefall.